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Preistendenz :

16.01. 2018


Öl-Börsen setzen Aufwärtstrend weiter fort - Brent bei 70 Dollar  -

Analystenbank der Bank of America Meryll&Lynch bewerten

Marktlage mit weiter steigenden Preisen.

Aktueller Tagespreis : 2000l Standard-Heizöl schwefelarm bei 

einer Abladestelle :


64,00  €/100l, Bruttopreis incl. 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Endpreis ohne weitere Zuschläge.

Zahlung auf Rechnung.

20 Tage Zahlungsziel.

Aktueller Trend :

Preise seitwärts.

Markteinschätzung - Aussichten
:

Marktlage

In den USA war der Jahreswechsel ungewöhnlich kalt, was die generelle Aktivität der US Ölindustrie negativ beeinflusst hatte. Zum Jahreswechsel wurden daher weniger als erwartet Ölbohranlagen in Betrieb genommen und die Ölförderung sank zuletzt gegen den erwarteten Trend. Beim letzten Baker Hughes Report zeigte sich mit der Zunahme bei der Anzahl der Ölbohranlagen von 10 allerdings eine Gegenreaktion, die man auch bei der Ölförderung in den kommenden Wochen erwarten darf. Diese sollte im laufenden Jahr kräftig zulegen, zumal die hohen Ölpreise die Ölförderung nicht nur im Schieferölbereich sondern auch wieder in der Tiefsee und in den Ölsand Gebieten in Kanada profitabel machen.

Eine schnell steigende Ölförderung außerhalb der OPEC, insbesondere in den USA und Kanada, sind für die OPEC die größte Gefahr bei zu schnell steigenden Preisen. Der Iran kritisierte daher zuletzt auch die hohen Preisniveaus, während die Mehrheit des Kartells an den Produktionskürzungen festhalten will. Einige Marktteilnehmer, wie Barnabas Gan von Oversea-Chinese Banking Corp. (OCBC), sehen weitere Preissteigerungen im aktuellen Aufwärtstrend daher zunehmend kritisch, zumal die Preise aktuell stark überkauft sind.

Die Analystenmeinungen gehen aktuell allerdings noch weit auseinander, was die Marktentwicklung angeht. Während einige die Möglichkeit eines Ausstiegs aus den Produktionskürzungen im Sommer sehen, rechnen andere weiter mit einer starken Unterversorgung im laufenden Jahr und mit einer entsprechend festen Preistendenz. Vor allem das erwartete starke Wirtschaftswachstum könnte das Ölnachfragewachstum für das laufende Jahr noch einmal sehr stark ausfallen lassen.

Preisaufschläge  sind  durch geopolitische Risiken (z.B. Ägypten / Syrien / Sudan / Irak / Iran / Russland), positiven Wirtschaftsdaten und expansive Maßnahmen der FED begründet, welche die Börsen nach oben ausschlagen lassen.

Alle Einschätzungen ohne Gewähr.



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Preistreibende  ( bullische + ) und preissenkende (bearische - ) Faktoren.

16.01.2018

+ Politische Proteste im Iran
- Saisonal schwache Ölnachfrage erwartet
- IEA kündigt US Schieferölboom an